Von Asamushicha bis Donbukashicha

Ich grüße Euch herzlichst liebe Teefreunde,



ja was soll ich sagen, das einzige, was man im Moment hört ist Corona, doch damit ist nicht das Bier gemeint.

Ich möchte mich zu dieser Thematik jetzt nicht groß äußern, denn ich glaube ich bin A) kein Virologe und B) kann man dieses Thema auch über andere Kanäle besprechen.


Wo wir auch schon beim nächsten Thema wären, denn versucht diesen Katastrophenzustand als Chance zu sehen, so wie man es mit anderen Dingen tun sollte.

Chance, um Eure Wohnung aufzuräumen, Sport in der Natur zu treiben, Chance, um neue Tees zu testen, oder etwas über neue Tees zu lernen.



Diesen Bericht möchte ich dafür nutzen, um einige Fragen zu beantworten, die mir zugeschickt wurden, aber Ihr sollt auch etwas lernen und deshalb stelle ich Euch noch etwas anderes vor..


Zunächst möchte Ich Euch das Wissenswerte in diesem Beitrag näherbringen, denn wie Ich Euch bereits in den vorherigen Artikeln aufgezeigt habe, gibt es bei der Grüntee-Herstellung nationenbedingte Unterschiede.


Im chinesischen Raum oder bei der chinesischen Herstellung werden die Teeblätter nach dem Rollen in Wokpfannen angeröstet, um eine Fermentation zu verhindern/stoppen. Demnach ist die Nuance und Aromatik sehr nussig, was auch darauf hindeutet, dass die Tassenfarbe bräunlich/grün ist.

Im japanischen Herstellungsprozess findet sich eine hellgelb-grün-leuchtende Farbe wieder, die daraus resultiert, dass es zu einer Bedampfung kommt.


Heute möchte ich Euch die Unterschiede der Bedampfung näherbringen, denn auch diese kleinen, aber feinen Differenzen bringen verschiedenste Geschmacknuancen zum Vorschein und lassen die Geschmacksknospen verrückt spielen.

Man unterscheidet zwischen vier verschiedenen Bedampfungsformen:


ASAMUSHI(leichte Bedampfung)

Diese leichte Bedampfung hat eine ungefähre Zeit von 10-20 Sekunden und lässt frische Nuancen und grasige Noten verspüren.


FUTSUMUSHI(normale Bedampfung)

Diese Bedampfung wird als normal bezeichnet, die eine Zeit von 60 Sekunden inne hat.

Hierbei wird eine fruchtige, frische Nuance symbolisert, die grasige Abteilung ist auch vorhanden und im Abgang kommt es zu einer leicht süßlichen Aromatik, die aber bei der nächsten Stufe kräftiger hervorkommt.


FUKAMUSHI(tiefe Bedampfung)

Wie Ihr bereits in meinem Artikel zum Grünteecafé, dem Mamecha gesehen habt, habe ich bereits Fukamushicha vorgestellt, der mit einer leicht süßlichlen Nuance und grasig-aromatischen Parts dominiert.

Mein persönlicher Favorit in diesem Bedampfungsunterschied.


DONBUKASHI(extreme Bedampfung)

Hierbei werden extrem starke und robuste Teeblätter benötigt, wie zum Beispiel im Gebiet Matsuno in Gebirgstälern.

Hierbei zeigt sich die sehr satte grüne Farbe, doch gleichzeitig auch milde Nuance mit einem sehr spannenden Abgang.




Nun habe ich Euch die drei wichtigsten und für mich interessanten Fragen einiger Leser zusammengestellt und möchte nochmals Danke sagen, dass Ihr die Blogbeiträge so verfolgt.


1.Warum sollte man deiner Meinung nach Tee trinken?


Naja von müssen oder sollen darf hier nicht die Rede sein, jeder genießt das, was er möchte.

Bei mir ist es so, dass ich sage, ich mag den Tee so unheimlich, weil er, genauso wie der Sport, oder der Genuss eines guten Essens Leute verbindet.

Man entschleunigt unheimlich, nimmt sich Zeit für die wichtigen Dinge in diesem Augenblick und setzt den Fokus auf die in der Situation essenziellen Sachen.



2.Hast du ein Lebensmotto?


Sehr gute Frage, aber so ein richtiges Motto habe ich nicht, sei aber einfach Du selbst!

Sobald Du dich verstellst, ist das, was du machst, nicht mehr echt und irgendwann wird dich das einholen.

Ansonsten ist vielleicht noch wichtig, dass du immer das tust, was du mit dir vereinbaren kannst, nicht dass du verpassten Chancen hinterhertrauerst, weil Du anderen gefallen wolltest.


3.Wieso fällt es dir so leicht Schulungen zu geben und Leute mit deinem Wissen zu begeistern?


Ich finde es immer wichtig, sich die Perspektive genauer anzuschauen, denn jeder hat "klein" angefangen und ich war auch in der Situation oder bin es in manchen Gebieten ständig, dass ich nichts weiß.

Dann wäre ich froh, wenn es jemanden gibt, der mir das spielerisch, locker und leicht näherbringt.

Natürlich muss man aber auch die Audienz dafür haben, denn es gibt nichts Schlimmeres als Personen, die dir gegenüber sitzen, aber desinteressiert agieren. Das ist verschenkte Zeit!



Falls Ihr noch Ideen oder Wünsche habt, über was Ihr einen Bericht lesen möchtet, ob es ein Restaurant, ein Teeladen, oder ein Anbaugebiet ist, bitte lasst es mich wissen, denn nur so kann ich die Blogbeiträge mehr in die Richtung eurer Wünsche bringen

https://www.instagram.com/leroyhenze/

oder schickt mir eine Mail an management@teamasterleroy.com und freut Euch weiterhin auf Projekte

Bis nächsten Freitag

Tea Master Leroy



Leroy Henze, 24

Jüngster Tea Master Gold 2018

Ernährungsberater/Nutrition Coach

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