Tee ist doch gesund oder?


Ich grüße Euch liebe Teefreunde,


es ist echt unglaublich, wie sich die Dinge im Moment entwickeln, fast stündlich kommen neue Live-News eingeflogen.

Natürlich ist dies auch für mich als Tea Master schwer, denn gerade für meinen Blog, wie ich ihn hier immer schreibe und Ihr ihn schätzt, teste ich einige Restaurants aus und probiere Lunches, Tea Times, etc.

Das alles geht jetzt nicht mehr, natürlich werden Beiträge meinerseits vorgeschrieben, also Content-Tage eingelegt, aber irgendwann sind die Vorlagen aufgebraucht.



In diesen Tagen dreht sich alles um Gesundheit und auch heute möchte ich Euch etwas zum Thema Gesundheit präsentieren.

Der schlaue Spruch, den ich heute für Euch widme ich ebenfalls dem Thema:

"Wer glaubt, keine Zeit für seine Gesundheit zu haben, wird früher oder später Zeit zum Kranksein haben müssen."

Dieses chinesische Zitat zeigt eigentlich, dass es schon immer wichtig war, sich nicht nur in Zeiten der Erkrankung auf die Gesundheit zu konzentrieren, und sich die Genesung zu wünschen, nein, es geht darum, immer auf sich und seine Gesundheit zu achten und fit zu bleiben.

Nehmt Euch das bisschen Zeit, entweder im sportlichen Aspekt oder im ernährungstypischen Sinne.

Die Kombination aus beidem macht es natürlich am effektivsten.


Im heutigen Bericht geht es um die Frage, ob Tee wirklich so gesund ist, wie es immer heißt.

Ich möchte vorab betonen, dass ich kein Arzt bin und keine medizinischen Aussagen treffe, es ist einzig und allein eine Auflistung und dabei soll es auch bleiben.

Im Hotelwesen ist es dementsprechend so, dass man auch keine Arzneimittel an Menschen geben darf, weil (ACHTUNG!) jeder Körper anders auf Sachen reagiert.



Starte ich einmal mit den wichtigen Stoffen, die der Tee enthält.

Hier findet man Mineralstoffe wie Eisen, Zink und Kalzium, aber natürlich auch die Vitamine A, C und E.

Natürlich findet man, wie Ihr Euch bereits denken könnt, den grünen Farbstoff Chlorophyll, Katechine und Karanoide.


Es klingt zwar alles sehr chemisch, deshalb möchte ich das auch nicht wirklich weiter ausführen, aber festhalten lässt sich, dass diese Stoffe den Körper vor freien Radikalen schützen.



Im besten Beispiel möchte ich das Euch anhand des Matcha-Tees näher bringen, denn der grüne Tee, wie Ihr Ihn bereits zu genüge kennengelernt habt, besitzt einen hohen ORAC-Wert.

Ein sehr beliebter Wert im Gesundheitssystem, der die antioxidative Kraft einer Pflanze misst.

Matcha selbst hat einen sehr hohen Anteil an Teein, Theanin und Koffein.

Alle drei Stoffe sind mehr oder weniger gleich in der Zusammensetzung, nur die Wirkung ist eine andere.

Koffein vom Kaffee geht schneller ins Blut, macht wach und fördert die Konzentration.

Man muss natürlich dazu sagen, dass Menschen aufpassen müssen, die Betablocker einnehmen, denn die Wirkung kann etwas beeinträchtigt werden


Komme ich nun dazu, wie es um die Ziehzeiten und die Wirkung steht.

Wie Ihr vielleicht wisst, werden bei einer Ziehzeit von 2-3 Minuten beim schwarzen Tee mehr Gerbstoffe gelöst, als bei einer kurzen Ziehzeit, dementsprechend wird die Aufnahme des Koffeins im Blut etwas blockiert, oder verlangsamt.



Jasmin-Tee beruhigt zum Beispiel den Magen und senkt nebenbei auch noch den Blutzuckerspiegel.


Ein kleiner Junge als Gast hat mal zu mir gesagt, wer grünen Tee trinkt, lebt gesund.

So oder so ähnlich kann man das sagen, denn achtet man auf einen gesunden Lebensstil, Tees werden meist pur getrunken und vorwiegend Grüntee gewählt.




Zum Abschluss komme ich zu einem schwierigen Begriff, den wahrscheinlich noch nicht viele von Euch gehört haben:

Epigallocatechingallat(EGCG)

Das sind diese Bitterstoffe, die zum Beispiel gegen Zuckersucht, also dem ständigen Verlangen nach der süßen Versuchung helfen.


Der Prozess ist ganz einfach kurz erklärt.

Der Körper hängt stark mit dem Insulin zusammen, also der Ausschüttung des lebenswichtigen Hormons Insulin, dass bei Zuckerkranken gestört ist.

Isst eine Person nun wenig Kohlenhydrate, keine weiteren Lebensmittel, etc. fällt der Insulinspiegel automatisch ab, das ist völlig normal.

Wird nun kohlenhydratreiche Nahrung aufgenommen, wird Insulin ausgeschüttet, was den Blutzuckerspiegel wieder herabsetzen soll.

Diese Bitterstoffe hemmen nun den Appetit und verlangsamen den Blutzuckerspiegelanstieg.

Das Abfallen des Blutzuckerspiegels erhöht den Heißhunger, im schlimmsten Fall kommt es dann zu einer Insulinfalle.



Falls Ihr noch Ideen oder Wünsche habt, über was Ihr einen Bericht lesen möchtet, ob es ein Restaurant, ein Teeladen, oder ein Anbaugebiet ist, bitte lasst es mich wissen, denn nur so kann ich die Blogbeiträge mehr in die Richtung eurer Wünsche bringen

https://www.instagram.com/leroyhenze/

oder schickt mir eine Mail an management@teamasterleroy.com und freut Euch weiterhin auf Projekte

Bis nächsten Freitag

Tea Master Leroy



Leroy Henze, 24

Jüngster Tea Master Gold 2018

Ernährungsberater/Nutrition Coach

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