Süßkartoffelchips & Tee- eine Snackidee

Ich grüße Euch liebe Teefreunde,


dieser Blog wird fast schon zu einem Feiertagsblog, denn heute ist einer und nächste Woche, am 08.05. ebenfalls.

Ist das nicht ein Zeichen? :)


Der heutige Tag der Arbeit spielt meine momentane Lage nicht wirklich wieder, denn arbeitsmäßig oder gerade auch themenbedingt für den Blog ist das in der Gastronomie und Hotellerie schwierig.

Dennoch lassen wir uns nicht unterkriegen und bleiben stets positiv.



Gleich zu Beginn möchte ich wieder damit starten und Euch mitgeben, dass es nicht immer wichtig ist, sich auf die Zukunft zu fixieren und zu planen, was passieren wird.

Denk doch einfach im Hier und Jetzt, gewisse Sachen kann man sowieso nicht entscheiden und beeinflussen, warum auch damit beschäftigen.

Dazu möchte ich Euch ein Beispiel geben, denn gewisse Dinge ändern sich, muss nicht zwingend negativ sein.

Ich plane in einem halben Jahr auf den Malediven zu arbeiten.

Habe schon gewisse Dinge verkauft, gebe Hab und Gut auf, um einen Neustart zu machen und dann kommt das unvorhergesehene Corona und zack, die Pläne sind weg.

Und das wäre nun ein drastisches Beispiel..


Genug der Philosophie, widmen wir uns dem heutigen Thema. Mich erreichten einige Nachrichten mit Wunschthemen, einige enthielten Grüntee-Fragen, Ernährungsfragen, aber auch Süßkartoffel-Food-Pairing.

Die Süßkartoffel zählt als Nutzpflanze zu den Windengewächsen und hat innen eine orangene Farbe und außen beige-braun.

Natürlich wird sie oft mit dem "großen" Bruder, der normalen Kartoffel verglichen.

Man muss sagen, dass sich die Süßkartoffel in letzter Zeit, auch aufgrund ihrer Flexibilität, immer größerer Beliebtheit erfreut.


Seit einiger Zeit verwende ich sie auch als Alternative oder schöne Variante für die verschiedensten Gerichte.

Die Süßkartoffel hat nachweislich einen niedrigeren glykämischen Index, also der Blutzuckerspiegel steigt nicht so schnell an wie bei einer Kartoffel, jedoch enthält sie, wie der Name verraten lässt, mehr Zucker auf 100g.

In der Kartoffel stecken 0,8 Zucker und in der orangenen Variante 4,2.


Bekannt ist die Süßkartoffel als Variante der Pommes, der Backfolienart, aber auch als Chips.

Darum möchte ich mich heute kümmern und habe dazu angefangen diese zu schälen, das müsst Ihr nicht machen, aber ich fand es besser.

Ihr solltet darauf achten, dass der nächste Schritt, das Scheibenschneiden, sorgfältig und in kleinen Größen stattfindet, denn (auf dem Foto der erste Versuch, etwas zu dick) mit zu dicken Scheiben, werden die Chips nicht knusprig.

Danach werden diese auf dem Backblech und Backpapier ausgebreitet und mit Öl bepinselt, ich habe Sonnenblumenöl verwendet, geht super!

Salz über die Chips wäre hier der richtige Zeitpunkt, doch ganz wichtig ist, dass Ihr bedenken müsst, dass diese Chips generell nicht so knusprig werden, wie normale Kartoffelchips oder Pommes.

Man kennt es vielleicht aus Restaurants, Süßkartoffelpommes sind immer etwas weicher.

Bei 180°C Umluft werden die Chips für ca. 15-20 Min gebacken, danach aber nochmal kurz in der Pfanne scharf gebraten.

Dann solltet Ihr schöne krosse und gesunde Chips haben.

Den Vorgang könnt Ihr natürlich mit rote Beete, Zucchini oder Paprika nachmachen, um so Chips gesunder Variante selbst zu machen.


Der Pfannentrick, um den Chips eine röstaromatische Nuance mitzugeben, ist ebenfalls eine perfekte Überleitung zu dem heutigen Tee, denn dieser ähnelt eigentlich einem Schwarztee, aber ist ein Grüner.

Die Rede ist von einem Hoji-Cha, das übersetzt gerösteter Tee heißt.

In Japan trinkt man diesen eher im Winter, da er aufgrund seiner Röstaromen eher waldige, erdige und kräftige Speisen verträgt.

Meiner Meinung nach ist dies ein echt toller Grüntee, der es schafft, wie ein schwarzer Tee zu wirken, aber eine innere Wärme zu erzeugen und auch leichtere Speisen zu genießen.

Der Tee spielt sich auf die Komponente der Speise ein.

Der Hojicha wird leider, oder vielleicht in diesem Fall zum Glück, aus Sencha und Bancha minderer Qualität hergestellt, aus Blättern, die nach dem Pflücken aussortiert werden.

Danach werden sie geröstet und dieser Schritt verleiht dem Tee seinen vollkommenen Charakter.



Genießt die Symbiose zweier unglaublich schönen Items und habt eine tolle Woche!

Nächste Woche wird es etwas noch nie dagewesenes geben auf diesem Blog, also seid gespannt...


Falls Ihr noch Ideen oder Wünsche habt, über was Ihr einen Bericht lesen möchtet, ob es ein Restaurant, ein Teeladen, oder ein Anbaugebiet ist, bitte lasst es mich wissen, denn nur so kann ich die Blogbeiträge mehr in die Richtung eurer Wünsche bringen

https://www.instagram.com/leroyhenze/

oder schickt mir eine Mail an management@teamasterleroy.com und freut Euch weiterhin auf Projekte

Bis nächsten Freitag

Tea Master Leroy

Leroy Henze, 24

Jüngster Tea Master Gold 2018

Ernährungsberater/Nutrition Coach

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