P(T)ea-Nut Butter

Liebe Teefreunde, ich grüße Euch ganz herzlich,


es ist verrückt, wie Ihr auf den letzten Beitrag reagiert habt.

Mich erreichten diverse Nachrichten, dass es nicht viel mit dem Tee-Thema zu tun hätte, oder dass es nicht in diesen Blog passe.

Aber auch sehr positives Feedback, dass es ein sehr außergewöhnlicher Artikel war, der es verdient, einen besonderen Platz auf dieser Seite zu bekommen.

Wir bewegen uns mittlerweile rasant auf den 100. Beitrag zu.

Gebt doch gerne Euer Feedback ab, über was Ihr informiert werden möchtet.

Der heutige Bericht verspricht ein spannendes Food-Pairing, also die Kombination aus Speisen und/oder Tee.

Zunächst möchte ich aber mit meinem sehr spannenden Spruch beginnen.


"Manche Menschen sind wie eine Sonnenfinsternis, man sieht sie nicht oft, aber wenn, dann ist es etwas Besonderes."


Jeder von Euch kennt diesen EINEN Menschen, der etwas Besonderes ausstrahlt und ich bin mir sicher, dass Euch diese Person nun um Kopf ist und Euch ein kleines Lächeln über das Gesicht zaubert.

Das heutige Thema hat mit Erdnüssen zu tun, und gerade auch aufgrund dessen, dass ich in den letzten Wochen sehr viel kochte, backte und experimentierte, kamen mir immer wieder die verrücktesten Rezepte.


Im Englischen heißt Erdnussbuttercreme Peanutbutter und welches Wortspiel würde besser passen als Teanutbutter :)

In diesem Bericht möchte ich Euch zeigen, wie Ihr Peanutbutter selbst herstellen könnt und welcher Tee dazu blendend passt.

Was braucht Ihr dazu:

-Erdnüsse

-Salz

-Öl

-Mixer


Das ist alles? Ja ist es!

Ihr gebt 100g Erdnüsse mit 25ml Öl und 1 Prise Salz in den Mixer, bis sich eine feste Creme bildet.

Der besondere Tee, der optimal dazu passt, gehört weder der Kategorie des Grüntees, noch der des Schwarztees an.

Wahrscheinlich kennt Ihr den Vergleich eines Tea Masters bereits, den des Aufschneidens eines Apfels.

Beim Aufschneiden werden die Zellwände aufgebrochen, Zellsaft tritt aus und die Reaktion mit Sauerstoff wird eingeleitet.


Wenn Ihr Euch mit den Unterschieden noch einmal vertraut machen möchtet, hier ein kleiner Bezug zum Thema:

https://www.teamasterleroy.com/blog/von-der-teepflanze-in-die-teetasse-2-3


Ein Oolong hingegen ist ein teilfermentierter Tee, also sozusagen teilweise mit Sauerstoff reagiert, bei dem nur die äußeren Zellwände aufgebrochen werden.

Als würde ich den Apfel nur an den äußeren Zellwänden aufschneiden. Verrückt oder?


Woher kommt der Name Oolong denn eigentlich?

Wer von Euch würde in einem Restaurant einen "schwarzen Drachen" bestellen und einen Oolong erwarten?

Genau dies heißt es nämlich übersetzt.

Die oftmals sehr unterschiedlichen Legenden besagen, dass ein Inhaber einer Teepflanzung von einem schwarzen Drachen verjagt wurde.

Als er wiederkam war der Tee in der Sonne oxidiert, also reagierte mit Sauerstoff.


Wie wird Oolong-Tee hergestellt?

Zunächst müssen die Teeblätter für den Oolong-Tee in der Sonne welken, also an Flüssigkeit verlieren.

Beim Welken werden dem Tee ca.60% Feuchtigkeit entzogen.

Dieser Vorgang ist übrigens bei jedem Tee gleich.


Danach werden sie in einem Raum zum Ruhen gelagert.

Im Folgenden findet dann die Oxidation, oder auch Fermentation statt.


Dieser Tee passt übrigens ganz hervorragend zu nussigen Speisen, da dieser Tee, um die Fermentation zu stoppen, in Pfannen "angeröstet" wird.

Die starke Hitze tötet die Enzyme ab und verhindert eine weitere Reaktion mit Sauerstoff.


Ist bei chinesischen grünen Tees übrigens ähnlich, da diese, nur früher, in Wokpfannen angeröstet werden.


Aber das wisst Ihr wahrscheinlich alles bereits, wenn Ihr meinen Blog aufrichtig verfolgt.

Eine kleine Auffrischung ist immer schön und wichtig, und genau das liebe ich am Beruf des Tea Masters, denn die Gäste möchten das Wissens erlangen und genau das gibt man gerne weiter.


Aber was Ihr vielleicht noch nicht wusstet ist, dass der teilfermentierte Tee in mehreren Aufgüssen nach der Gong Fu Cha Methode aufgegossen wird

Die einzelnen Aufgüsse werden nacheinander bezeichnet:

Tee des guten Geruchs

Tee des guten Geschmacks

Tee der langen Freundschaft



Ist es nicht genau das an Eigenschaften, was die Menschen am Tee lieben?

Die Verbindungen im Bereich Geruch, Geschmack und die daraus entstandene Freundschaft?


Im Leben gibt es einige Dinge, die Persönlichkeiten miteinander verbinden lassen, dazu zählt der Sport, die Bewegung, das Essen(die Ernährung), und Genussmittel.

Also genießt die Zeit, die Ihr auch in dieser Krise habt, nutzt die Gelegenheiten Euch online zu verbinden, unter Leute zu gehen( immer mit Sicherheitsabstand).


Gott beschütze Euch und lasst es Euch schmecken.


Falls Ihr noch Ideen oder Wünsche habt, über was Ihr einen Bericht lesen möchtet, ob es ein Restaurant, ein Teeladen, oder ein Anbaugebiet ist, bitte lasst es mich wissen, denn nur so kann ich die Blogbeiträge mehr in die Richtung eurer Wünsche bringen

https://www.instagram.com/leroyhenze/

oder schickt mir eine Mail an management@teamasterleroy.com und freut Euch weiterhin auf Projekte

Bis nächsten Freitag

Tea Master Leroy

Leroy Henze, 24

Jüngster Tea Master Gold 2018

Ernährungsberater/Nutrition Coach

  • LinkedIn Social Icon
  • Instagram