Oo(what a) long- day im Januar

Aktualisiert: 25. Sept 2019

Zunächst einmal möchte Ich Euch für die entgegengebrachte Treue danken!

Ihr seid der Wahnsinn..


Wie sagt man so schön: "Neues Jahr, neues Glück", aber als Tea Master bleibe ich mir auch 2019 treu.

In den letzten Blogbeiträgen konntet Ihr spannende Themen über Grüntee, Feuerzangenbowle und Grüntee-Kuchen lesen.


In diesem Tea Master Blogbeitrag möchte Ich Euch einen ganz besonderen Tee vorstellen.



Er gehört weder der Kategorie des Grüntees, noch der des Schwarztees an.


Ich vergleiche die Einschätzung des Oolongs immer mit dem Aufschneiden eines Apfels.

Wenn Ihr Euch mit den Unterschieden noch einmal vertraut machen möchtet, hier ein kleiner Bezug zum Thema:


https://www.teamasterleroy.com/blog/von-der-teepflanze-in-die-teetasse-2-3

Ein Oolong ist ein teilfermentierter Tee,bei dem nur die äußeren Zellwände aufgebrochen werden.


Woher kommt der Name Oolong?

Im wortwörtlichen Sinne bedeutet Oolong "Schwarzer Drache".

Die verschiedensten Legenden besagen, dass ein Inhaber einer Teepflanzung von einem schwarzen Drachen verjagt wurde.

Als er wiederkam war der Tee in der Sonne oxidiert, also reagierte mit Sauerstoff .

Wie wird Oolong-Tee hergestellt?

Zunächst müssen die Teeblätter für den Oolong-Tee in der Sonne welken, also an Flüssigkeit verlieren.

Beim Welken werden dem Tee ca.60% Feuchtigkeit entzogen.


Danach werden sie in einem Raum zum Ruhen gelagert.

Im Folgenden findet die Oxidation statt.

Dies manifestiert auch den Unterschied zwischen einem grünen und schwarzen Tee.


Die Teeblätter werden auf sogenannten Welktrögen "geschüttelt", sodass der austretende Saft mit dem Sauerstoff der Luft reagiert.


Der Prozess dauert jedoch nicht so lange wie beim schwarzen Tee, sondern wird vorher durch das Erhitzen in Eisenpfannen gestoppt.

Ähnlich wie bei der Herstellung vom Grüntee, die ich Euch in mehreren Tea Master Blogs bereits näher gebracht habe, muss die Oxidation gestoppt werden.



https://www.teamasterleroy.com/blog/von-der-teepflanze-in-die-teetasse-2-3


Je nach Oxidationsdauer wird der Oolong mehr in Richtung Grüntee oder Schwarztee ausgebaut.

Der spezifische Oolong, den ich Euch heute vorstellen möchte, nennt sich Milky Oolong oder Silky Milky bei der Teefirma Wellmondo.


Wie der Name bereits vermuten lässt, hat dieser auch etwas mit Milch zu tun.

Oolong-Tee kann mehrmals aufgegossen werden.

Als Tea Master bin ich ein Riesen-Fan von mehrmaligem Aufgießen des Tees.


Traditionell wird der teilfermentierte Tee in mehreren Aufgüssen nach der Gong Fu Cha Methode aufgegossen.

Die einzelnen Aufgüsse werden nacheinander bezeichnet:


Tee des guten Geruchs

Tee des guten Geschmacks

Tee der langen Freundschaft


Der über Milchdampf getrocknete Tee, muss man ehrlich sagen, ist in Deutschland leider nicht das Original, doch ein sehr ähnliches Produkt.


Aufgrund des sehr hohen Lebensmittelstandards und Gesetzes, auch in Bezug auf die Hygieneverordnung in Deutschland wird dieser meist nur mit natürlichen Stoffen, die dem Milchdampf ähnlich nah sind, versetzt.



Geschmack des Milky Oolong

Der Oolong weist ein sehr cremig-rundes Aroma auf, das durch eine leicht nussige Note unterstützt wird.


Einem grünen Tee kommt dieser näher als einem schwarzen....


Der Oolong kann hervorragend mit nussig, vollmundigen Speisen kombiniert werden.

In den nächsten Blogbeiträgen werde ich Euch sicherlich einige tolle Tea Master Projekte vorstellen, in denen ich Beispiele oder Back- bzw Kochrezepte poste.


Bis dahin folgt mir einfach auf Instagram, wo ich neue Projekte, spannende Abenteuer und wichtige News posten werde.


https://instagram.com/leroyhenze/?hl=de


Bleibt sportlich und gesund


Euer Tea Master Leroy

Leroy Henze, 24

Jüngster Tea Master Gold 2018

Ernährungsberater/Nutrition Coach

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