Interview mit Matcha Karu



Matcha-Karu hat mich letzte Woche, gerade nach dem Erfolg des Interviews mit Hocaboo gebeten, ein kleines Frage-Antwort-Spiel online zu stellen, das ich als sehr große Ehre empfinde.

Ich habe Jan Fladung, der das Interview mit mir führte, ohne nachzudenken zugesagt und mich außerordentlich darüber gefreut.

Jan: Servus Leroy, danke Dir für deine kostbare Zeit, die du dir nimmst, um mit uns/mir ein kleines Frage-Antwort Spiel/Interview zu spielen.

Leroy: Vielen Dank für diese Ehre, vielleicht stelle ich mich kurz vor und erkläre, wie wir zusammengefunden haben.

Mein Name ist Leroy Henze, ich bin 23 Jahre jung, gebürtiger Berliner, interessiere mich sehr für Sport, die Luxus-Hotellerie, die gesunde Ernährung und das Reisen.

Vor knapp 2 Jahren, kurz bevor ich mich zum Tea Master Gold krönte, traten wir erstmals in Kontakt.


Jan: Das stimmt, ich schrieb dich damals an, weil ich dein Potenzial als jüngster Tea Master Gold 2018 sah und schon damals konnte ich mir diese Kooperation hervorragend vorstellen.

Erklär uns kurz nochmal den Weg zum Gold-Abschluss?!



Leroy: Das ist richtig, ja ich habe meine Hotelfachmann Ausbildung 2013 im 5-Sterne Superior Hotel Regent Berlin begonnen, die ich 2016 erfolgreich abschließen konnte.

Man offerierte mir den Kurs zum Tea Master Gold, den ich dann im März 2018 zum jüngsten Tea Master Gold fertigstellte.

Ein Tea Master Gold ist wie ein Sommelier für Wein, nur für Tee.

Davon gibt es weltweit knapp 170.

Jan:Ich finde solche Weiterbildungen und Auszeichnungen immer bemerkenswert, aber du warst auch sofort bereit, Tester und Kritiker unseres feinsten Matchas zu werden, vielen Dank noch einmal dafür.

Was waren deine ersten Eindrücke, als Du den Matcha verkosten konntest?

Leroy: Mir wurde relativ schnell klar, dass der Matcha, den Ihr im Sortiment habt, etwas ganz Besonderes ist.

Im damaligen 2 Sterne Restaurant Fischers Fritz unter Christian Lohse faszinierte mich schon die hohe Qualität bei Speisen und auch der Ehrgeiz war mir in die Wiege gelegt.

Im Allgemeinen interessierte ich mich mehr für den Bar-Bereich, in dem ich mich glücklicherweise zum Ronnefeldt Tea Master(Silber und dann Gold) weiterbilden konnte.

Da ich weder rauche noch Alkohol trinke, und mich fast ausschließlich von gesunden Lebensmitteln ernähre, sprich ohne zugesetzten Zucker, habe ich einen ganz guten Geschmackssinn.



Jan: Erzähl uns mehr davon...

Leroy: Für einige, die die Bewertung auf Eurer Seite nicht kennen, hier der Link:

https://matcha-karu.com/

Ich erhielt die Proben der drei verschiedenen Matcha-Dosen und brühte diese nacheinander auf.

Matcha wird im Allgemeinen bei 80°C aufgeschlagen und entwickelt so sein vollstes Aroma.

Die sehr feinen Geschmacksnuancen mussten herausgeschmeckt werden und somit testete und bewertete Ich Eure Produkte und war von Beginn an beeindruckt.

Jan: Das freut mich natürlich sehr.

Du hast ja auch noch eine Zusatzqualifkation, die dir bei der Ernährung hilft, bei dem du dein erlerntes Fachwissen anwenden kannst.

Leroy: Das ist richtig, im November 2017 bildete ich mich zum staatlich anerkannten Ernährungsberater aus, um somit ein breites Spektrum anzubieten, da ich gemerkt habe, dass Tee mehr als "nur" ein Heißgetränk ist, wenn man krank ist.

Ich konzentriere mich hier auf meinem Blog (www.teamasterleroy.com) und bei instagram(leroy_henze) auf das Thema Food Pairing, da es die Leute viel mehr anspricht, als reines Teewissen.

Gerade mit Matcha kann man so viel machen, doch meiner Meinung nach ist euer Matcha nur für den puren Genuss da, denn die Qualität, die angeboten wird, ist viel höher und zu schade, um es für Drinks, Cold Brews, etc. zu verwenden.

Man kann das Grünteepulver ebenfalls zum backen verwenden, würde ich aber bei Matcha-Karu Matcha nicht machen.



Jan: Die Einstellung finde ich gut, weshalb würdest du ihn nicht verwenden?

Leroy: Matcha ist wie gesagt sehr beliebt bei Patissiers, denn die schönen Bitternoten/Gerbstoffe harmonieren oft großartig mit süßen Geschmäckern aus der Süßigkeitenwelt.

Bei oft minderwertigen Matcha-Produkten, die auch in Plastiktüten verpackt werden, schmeckt man die feinen Aromen nicht wirklich heraus; hier macht es durchaus Sinn, bittere Nuancen mit süßen Aromen zu verbinden.

Bei höherwertigen Produkten wäre dies zu schade und würde die feine Aromatik zerstören

Jan: Was motiviert dich tagtäglich den Job als Tea Master auszuüben?

Leroy: Meiner Meinung nach ist es immer wichtig, Spaß an seinem Beruf zu haben, es geht nicht immer darum freudestrahlend durch die Stadt zu laufen, aber konzentriert und mit viel Enthusiasmus seine Arbeit zu erledigen, in meinem Fall, die Tea Time auf ein neues Level zu bringen.

Man sollte sich Ziele setzen, die auch greifbar sind, aber für die gekämpft werden muss:

Es gibt zwei Fehler bei unmotivierten Menschen:

1. Sie setzen sich zu hohe Ziele, die sie niemals erreichen können

2. Sie setzen sich keine Ziele

Jan: Was wünschst Du dir für die Zukunft ? Welche Ziele hast du persönlich?

Leroy: Das ist eine schwierige Frage, meine Leidenschaft ist der Sport, ob ich etwas im Bereich des Sports machen werde, steht in den Sternen, im Moment bin ich glücklich und schaue, was die Zeit bringt...

Ich habe bereits oft gesagt, dass man mit dem zufrieden sein sollte, was man hat und momentan misse ich wirklich gar nichts.

Jan: Danke dir für das Interview und ich freue mich auf weitere Projekte und bin mir sicher, dass es erfolgreich werden wird.

Leroy: Ich danke Dir !

Gerne wieder.


Falls Ihr Anregungen, Wünsche oder Fragen habt,schreibt mir einfach bei Instagram

https://instagram.com/leroy_henze/?hl=de

oder schickt mir eine Mail an management@teamasterleroy.com

und freut Euch weiterhin auf tolle Projekte.


Bis nächsten Freitag

Euer Tea Master Leroy


Leroy Henze, 24

Jüngster Tea Master Gold 2018

Ernährungsberater/Nutrition Coach

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