Ice Tea Time 2020

Einen wunderschönen Freitag wünsche ich Euch meine liebsten Teefreunde,




ist es nicht auch mal schön, einfach das zu machen, was man möchte?

In dieser schwierigen Zeit, in der wir uns allemal befinden, möchte ich, wie ich es auch in den letzten Berichten nicht getan habe, keinesfalls von „Chancen“ sprechen, aber ich merke, dass es einem leichter fällt, so zu planen, wie man lustig ist.

Jetzt fragt Ihr Euch, wie ich das meine?


Der heutige Gedankenansatz hat mit dringlichen und wichtigen Aufgaben am Tag zu tun.

In der stressigen Berufswelt arbeiten viele von Euch den strikten Tagesplan ab und kommen nur dazu, die dringlichen Sachen zu machen.

Es wird auch Personen geben, die nicht mal das schaffen, weil sie sich keine Tagesziele setzen.



Die wichtigen Aufgaben des Tages sind aber gerade die, die oft hinten abfallen, denn ich habe das dringlichste getan und mal sehen, was kommt.

Ich werfe hier gut und gerne die 33% Regel ein, denn kümmert Euch an einem Tag zu einem Drittel um Euch selbst, zu 33% um Euer Umfeld(Familie, Freunde) und zu 33% um Aktionen, Planung, etc.

Aufgrund dessen, dass die Arbeit bei mir momentan weniger stattfindet, ist es so, dass man das gut einhalten kann und entspannter an wirklich anstrengende Tätigkeiten geht.

Naja…, der heutige Beitrag hat aber etwas mit „Livin La Vida Loca“ zu tun, denn ich glaube es ist mal wieder Zeit die Eistee- Saison näher zu bearbeiten und Euch zwei schöne Rezepte zu geben, wie Ihr die Kaltgetränke auf Eurem Balkon zu einem echten Knaller machen könnt.



Wahrscheinlich würden 85% meiner Leser die Eistees alkoholisch anbieten oder trinken, so wie ich die Schlawiner kenne, aber könnt Ihr gerne tun.

All‘ diese Getränke sind so ausgewogen, dass gerne auch Vodka, Gin, oder Rum dazugegeben werden kann.


Ihr müsst dann nur den Teeanteil gegebenenfalls anpassen und die geschmacksverbindenden Komponenten herauskristallisieren.

Ein Beispiel dafür wäre Rum und leicht nussige Noten, oder beim Gin die floralen Partien zu betonen, aber dazu gleich mehr.

Der erste Eistee wurde 1904 auf einer US-Amerikanischen Messe getrunken. Das Messegelände war nicht wirklich klimatisiert und der Herr, der die Tees verkaufte, merkte schnell, dass Schwarztee bei 40°C aufwärts nicht der Verkaufsschlager war…

Für diejenigen, die sich das jetzt fragen:



Die Basis des Eistees ist logischerweise Tee, aber zu Beginn wird dieser in doppelter Menge, je nach Ziehzeit und Wassertemperatur, aufgebrüht.

Schwarztee wird mit 100 Grad Celsius heißem Wasser aufgegossen und drei bis fünf

Minuten ziehen gelassen.

Wie Ihr aus den letzten Berichten nur zu gut wisst, gibt Grüntee, also nicht fermentierter Tee Gerbstoffe schneller ab und muss deshalb bei 80°C für zwei bis drei Minuten ziehen.

Je mehr Gerbstoffe der Tee abgibt, desto bitterer wird er.

Bedenkt hierbei jedoch, dass Ihr später den Säure-Süße-Bitter-Haushalt ausgleicht, ist der Basistee zu schwach, schmeckt Ihr nur den Wasseranteil oder die dazugegebenen Komponenten.

Der nächste Schritt ist sehr wichtig, denn ist der Tee fertig aufgebrüht und gezogen, müssen wir ihn kurz abkühlen lassen.

Normalerweise könnte man jetzt bereits kaltes Wasser dazugeben oder Eiswürfel, aber diese würden zu schnell schmilzen und der Wasseranteil wäre dementsprechend zu hoch.

Jetzt ist es wichtig, dass das Equipment sitzt, denn hierzu organisiert Ihr Euch zwei

hitzebeständige Behälter(Tasse oder Edelstahlbecher genügen) und füllt in einen davon eine handvoll Würfeleis ein.

Der Tee wird in den Behälter ohne Eis gegeben und unter kräftigem Rühren dann in den Zweiten eingefüllt.

Der Basistee ist nun kalt und wir haben das Fundament unserer Eistees.

Ich habe Euch ein leckeres Beispiel mitgebracht.

Mein Basistee ist ein Blend aus einem Pai Mu Tan, also einem weißen Tee und einem Assam Bari, hierbei kommt die nussige und zugleich fruchtige Nuance schön hervor.



Ich lasse die Tees mit drei Teelöffeln bei 0,5 Litern 3 Minuten ziehen.

Das ist genau die doppelte Menge an Tee, die ich sonst verwende.


Jetzt kommt es zur Überlegung, welche Komponenten hierzu passen.

Ich empfehle folgende Geschmacksnuancen:

- Pfirsich

- Beeren (Himbeeren oder Blaubeeren)

- Minze (bringt immer Frische mit rein)

- wenn Ihr Spirituosen dazugeben möchtet, dann hierbei Gin

- dash Zitronensaft (ist ziemlich säurehaltig, Vorsicht!)

- dash Läuterzucker, wenn gewünscht, oder Honig


Möchtet Ihr jedoch andere Zutaten verwenden, könnt Ihr mich auch gerne fragen, ob diese passen, wenn Ihr Euch nicht sicher seid, aber ich sage immer, solange es Euch schmeckt.

Eines zum Abschluss ist wichtig, nehmt nie zu viel Süße, zu viel Säure, oder von einer Komponente zu viel, das wirkt dann unausgewogen und nicht mehr harmonisch lecker.



Ganz viel Spaß beim Nachstellen und Ausprobieren!


Falls Ihr noch Ideen oder Wünsche habt, über was Ihr einen Bericht lesen möchtet, ob es ein Restaurant, ein Teeladen, oder ein Anbaugebiet ist, bitte lasst es mich wissen, denn nur so kann ich die Blogbeiträge mehr in die Richtung eurer Wünsche bringen

https://www.instagram.com/leroyhenze/

oder schickt mir eine Mail an management@teamasterleroy.com und freut Euch weiterhin auf Projekte

Bis nächsten Freitag

Tea Master Leroy

Leroy Henze, 24

Jüngster Tea Master Gold 2018

Ernährungsberater/Nutrition Coach

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