Grüner Tee as it's best...

Aktualisiert: 19. Sept 2019


Wieder einmal möchte Ich Euch für Eure großartigen Anregungen in Bezug auf den letzten Blogpost über das Teehaus in München.


https://www.teamasterleroy.com/blog


Viele fragten mich, wie es dazu kommt, dass in eine bzw. Lokalitäten, die mit Tee in Verbindung stehen, aus München wähle.

Primär kann ich sagen, gerade weil sie mit Tee in Verbindung sind und da ich relativ oft in München unterwegs bin.

Eine wunderschöne Stadt, aber kaum mit Berlin zu vergleichen…



Heute möchte ich weder ein Teehaus aus Berlin, noch aus München vorstellen, denn in diesem Bericht soll es um einen ganz besonderen Grüntee gehen.

In vergangenen Berichten habt Ihr bereits den Sencha, den klassischen Grüntee kennengelernt, doch heute gehen wir einen Schritt weiter und schauen und einen japanischen Spitzentee genauer an…

Sein Name ist Gyokuro:



Gyokuro, wortwörtlich auch edler Tautropfen übersetzt, gilt in Deutschland tatsächlich als der hochwertigste japanische grüne Tee.


Meiner Meinung nach ist es ein sehr spannender, denn er wird für ca. 21 Tage im Vollschatten aufgezogen, das heißt, genauso wie beim Matcha, der auch aus dem Gyokuro unter anderem gewonnen wird, erhalten,die mit Bambusmatten überlegten Stecklinge(Mini Teepflanzen), wenig bis

gar keine Licht-und Sauerstoffzufuhr, wodurch die Bitterstoffe stark reduziert werden.

Chlorophyll, der grüne Farbstoff, kann aufgrund der zunächst nicht stattfindenden Fotosynthese erst spät hergestellt werden.



Aufgrund dessen ist der Gyokuro ein mit einem höherem Koffeingehalt bestückter Grüntee.

Er ist aromatisch, süß und mild.

In Japan verwendet man diesen Tee vor allem zu besonderen Anlässen, um Gästen eine besondere Ehre zu erweisen.


Gyokuro wächst im Anbaugebiet Uji in der Nähe von Kyōto, im Hauptanbaugebiet Shizuoka, in den Anbaugebieten auf Kyūshū und anderen.




Es gibt mittlerweile, ob Ihr es glaubt oder nicht, bereits chinesische Gyokuros, die aber einen deutlichen Geschmacksunterschied zum Japanischen aufweisen.

Natürlich spiegelt sich dies auch im Preis wieder, denn normalerweise kalkulieren wir hier mit einem Preis von 18 Euro pro 100g, der aus China kostet die Hälfte.

Wie erkennt Ihr, unabhängig vom Preis, dass der Gyokuro aus Japan kommt.

Es gibt zwei Szenarien:

Variante 1 ist, dass er im Geschmack nicht ganz so grasig, schön fein, und elegant daher kommt, des Weiteren sieht man das am Blatt.

Japanische Gyokuros haben meist eine sogenannte Fettschicht, das

heißt, wenn ich über den Tee fasse ist es wie ein Film…

Ein charakteristisches Symbol für japanischen Gyokuro.


Variante 2 ist ganz klar die Tassenfarbe, er sollte hellgelb leuchtend sein, ist ein bräunlicher Farbstich mit dabei, ist es ein Hinweis auf die chinesische Herstellung.

Ich hoffe Ihr erinnert Euch an die unterschiedlichen

Herstellungsmethoden?

Wenn nicht, gerne nochmal der passende Link dazu…


https://www.teamasterleroy.com/blog/von-der-teepflanze-in-die-teetasse-2-3


Ein Gyokuro kann unter anderem mit relativ leichten Speisen wie grünem Gemüse, Fisch und grasigen Nuancen kombiniert werden.

Mein Vorschlag hierfür exklusiv für Euch:

Lachs mit Erbsen, Gemüse und einem leichten fettarmen Joghurt(aus Soja passt auch hervorragend dazu) mit Nüssen, Mandeln und Sonnenblumenkernen.



Falls Ihr Anregungen, Wünsche oder Fragen habt, schreibt mir einfach bei instagram:

https://www.instagram.com/leroy_henze/?hl=de

oder schickt mir eine Mail: leroy.henze@gmail.com und freut Euch auf spannende Projekte und Abenteuer.


Bis nächsten Freitag

Euer Tea Master Leroy

Leroy Henze, 24

Jüngster Tea Master Gold 2018

Ernährungsberater/Nutrition Coach

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