Dezember Tea Blend (2/4)

Grüßt Euch liebe Teefreunde,


heute ist Freitag der 13. und dieser Tag ist immer wieder in aller Munde, da oft Dinge passieren,die mit Unglück kombiniert werden.

Lange war die Zahl 13 im deutschen Volksmund das „Dutzend des Teufels“.

Aber nicht überall ist die Zahl ein Unglücksfaktor.


In der jüdischen Tradition ist die 13 eine Glückszahl und ein Symbol Gottes, weil sie über der Zwölf steht.

Im japanischen Raum ist die 13 ebenfalls eine Glückszahl

Der jüdische Kalender richtet sich nach dem Mond, sodass am 14. eines Monats immer Vollmond ist.

Wenn der Vollmond auf einen Sabbar (Samstag) fällt, ist das ein Glücksfall, also ist auch Freitag, der 13. etwas Positives.

Bei dieser kurzen Beschreibung/Analyse bin ich direkt bei meinem schlauen Spruch:

Ist Glück, Unglück oder Pech nicht immer eine Frage der Perspektive?

Das Mindset in der heutigen Zeit der Schnelllebigkeit, des Mythos "höher,schneller,weiter" ist immens wichtig.


Heute möchte ich Euch meinen zweiten Blend vorstellen, den ich wieder mit Gewürzen, kleinen Aromen,etc. versetze.

Der erste Blend kam sehr gut an und deshalb halte ich an dieser Thematik fest.


Die Basis des heutigen Blends ist eine Mischung aus einem Ceylon und Assam-Tee, also zweier Schwarztee, bei dem der Assam die malzige Note gibt und der Ceylon der dominanten Nuance standhält.

Zunächst bereite ich meine Gewürze und "Aromen" vor.

Ganz wichtig ist hierbei, dass es bei der Reihe der Blends meinerseits nur natürliche Aromen oder Ingredients gibt.

Ich würde niemals, ganz ohne chemische oder lebensmitteltechnische Erlaubnis nicht natürliche Aromen eingeben.

Gerade als Tea Master Gold ist es mir persönlich unheimlich wichtig, dass ich den kompletten Geschmack des Tees heraushebe und manchmal wirken gewisse natürliche Produkte unterstützend dafür.

Ich möchte Euch hier heute eine kleine Abwandlung des Masala Chai präsentieren, da ich als Basis wie oben beschrieben Schwarztee verwende.

Dazu trockne ich Ingwer, gebe Kardamom, Zimt, schwarzen Pfeffer und Nelken dazu.


All diese Gewürze ergeben eine tolle würzige Symbiose, in Ergänzung mit der würzig, malzigen Note des Assams.


Der Tee heißt Masala Chai und kommt ursprünglich aus der indischen Teekultur, in der Schwarztee in Milch gekocht und danach in kleinen Kesseln serviert wird.

Irrtümlicherweise kennen die meisten "Tee-Experten" einen Chai-Tee als diesen Masala-Chai.

Ich möchte diesen Irrtum hier etwas erläutern und aufklären.

"Masala" heißt wortwörtlich aus dem indischen übersetzt (Gewürz)Mischung und "Chai" ist der Tee.

Tee hat verständlicherweise in den Ländern verschiedenste Übersetzungen, aber der Wortstamm teilt sich in zwei auf.

In Ländern, die ihren Tee per Seeweg erhalten, ist der Wortstamm Tee/Thé/Tea, wo hingegen Länder, die ihren Tee per Landweg erhalten, den Wortstamm Cha/Chai/Chay besitzen.

Ein kurzes Beispiel gebe ich Euch dazu.

Die englische Übersetzung ist tea, die türkische Übersetzung jedoch cay.

England, bzw. Großbritannien erhält ihren Tee per Seeweg, die Türkei aber per Landweg.


Einen Darjeeling würde ich als Basis hier als Tea Master keinesfalls verwenden, da dieser schlichtweg zu blumig ist.


Ein kleiner Tipp von mir am Rande ist das "Herantasten" an die Schärfe oder Würze des Tees, so wie er Euch gefällt.


Manchmal ist weniger mehr, denn Ihr solltet die Würze des Assams oder Ceylon nicht unterschätzen!

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Nachblenden und gebe hiermit wieder aus, dass Ihr Euch auf die nächsten Artikel freuen könnt ...


Falls Ihr noch Ideen oder Wünsche habt, über was Ihr einen Bericht lesen möchtet, ob es ein Restaurant, ein Teeladen, oder ein Anbaugebiet ist, bitte lasst es mich wissen, denn nur so kann ich die Blogbeiträge mehr in die Richtung eurer Wünsche bringen.

https://www.instagram.com/leroyhenze/

oder schickt mir eine Mail an management@teamasterleroy.com

und freut Euch weiterhin auf tolle Projekte.

Bis nächsten Freitag

Euer Tea Master Leroy

Leroy Henze, 24

Jüngster Tea Master Gold 2018

Ernährungsberater/Nutrition Coach

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