Berlin Tea Festival meets Grüntee

Aktualisiert: 25. Sept 2019


Ein Tea Master Bericht über das Berlin Tea Festival und drei schöne Grüntees



Vielen Dank für Eure regen Meldungen, fragen und Wünsche für weitere Blogpostideen.


Solche Nachrichten helfen mir natürlich, diese Seite auf Eure Wünsche zuschneiden zu können.


In diesem Blogbeitrag habe ich solch eine Anregung direkt mit eingebaut und mit einem fantastischen Thema verknüpft.


Am Samstag, den 17.11.2018 und Sonntag, den 18.11.2018 fand in Berlin das Berlin Tea Festival statt, welches ich als Tea Master selbstverständlich besuchte.

Ein großartiges Fest der Sinne für Teeliebhaber, aber auch ein ganz besonderes Treffen und Wiedersehen netter Leute.


Bei diesem Festival, das in der Heilig-Kreuz-Kirche in der Zossener Straße stattfand, geht es um den Austausch, das Kennenlernen anderer Tea Master, neuer Tee-Trends und Händlern, die man sonst eventuell nicht trifft.

Es ist mir immer wieder eine Ehre unter weiteren teeverrückten Personen zu sein.

Hierbei geht es nicht nur um Grüntee, Schwarztee- oder Oolong, auch um Pu-Erh Tee und Anbauregionen der Grüntees zum Beispiel.



Natürlich probiere ich die neuesten Grüntee-Kreationen und teste verschiedenste Schätze auf der Teelandkarte.


Ebenfalls thematisiert werden allgemein bekannte Probleme der Lieferung, z.B im Darjeeling Raum, denn dort wurde leider ein flächendeckender Streik durchgeführt, der einen Import nach Deutschland kostenintensiver macht.

Wie Ihr in den vorherigen Tea Master Blogberichten lesen konntet, spielt auch das Wetter im Anbaugebiet eine signifikante Rolle für guten Tee.


Im vorletzten Bericht ging es im zweiteiligen Part um den hervorragenden Grüntee Sencha, welcher prinzipiell unterschätzt wird.



https://www.teamasterleroy.com/blog/sencha-ein-besonders-gew%C3%B6hnlicher-gr%C3%BCntee-teil-2-2

Wie zu Beginn bereits erwähnt, möchte in meinen Berichten auf Wünsche Eurerseits eingehen und habe versucht, diese sofort umzusetzen.

Ein dringlicher Wunsch bzw.eine Idee eines Lesers war es, dass ich Euch einige tolle Grüntees im Genaueren vorstelle.


Wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt, habe ich als Tea Master nicht nur einen oder zwei "besondere" Grüntees getrunken und genau deshalb habe ich drei atemberaubende Grüntees ausgesucht, die ich euch näherbringen möchte.


Auch hier bin ich für Vorschläge immer zu haben und freue mich, wenn Ihr mir per Instagram leroy_henze, oder per Mail leroy.henze@gmail.com Vorschläge, insofern Ihr welche habt, zukommen lasst.


Die drei Grüntees, die ich Euch in diesem Blogbeitrag präsentiere, kommen sowohl aus Japan, als auch aus China.

Den Unterschied dieser Grüntees habe ich Euch bereits in einem meiner Beiträge erklärt.


https://www.teamasterleroy.com/blog/von-der-teepflanze-in-die-teetasse-2-3


Die Fermentation muss bei den Grüntees immer verhindert werden und der erste der drei ist einer, den ich Euch in ähnlicher Form bereits gezeigt habe.

Es handelt sich um den grünen Tee Bancha.


Dieser ähnelt dem Sencha sehr stark und heißt wortwörtlich auch gewöhnlicher Tee.

Der Grüntee Bancha ist qualitativ aber etwas unterhalb des Senchas..



Der Bancha besteht aus den nach der Senchapflückung neu nachkommenden Blätter, weshalb er im Juli/August gepflückt wird.

Ein recht grasiger Grüntee mit fruchtigen Akzenten und nussigen Nuancen.

Wie auch den Sencha gibt es den Bancha auch aus China...


Der zweite Grüntee kommt definitiv aus Japan und wird hauptsächlich aus den Stängeln der Teepflanze produziert.

Keinesfalls ein Abfallprodukt von der Qualität her, entspricht aber dem Level eines mittelguten Senchas, würde ich sagen.


Der Grüntee Kukicha, was soviel wie "Stiel-Tee" heißt, enthält weniger Koffein oder Teein.

Ob ich Koffein oder Teein sage, spielte keine große Rolle, nur die Wirkung ist eine andere.


Als Tea Master sage ich, ein Tee hat eine schonende Wirkung.

Tea Master's Tipp:

Der Kukicha empfiehlt sich super als abendlicher Grüntee.


Last but not least möchte ich Euch einen ganz besonderen Grüntee präsentieren, der bei einer Blindverkostung oft einem Schwarztee zugeordnet wird.

Der Name, des aus Japan stammenden Grüntees, ist Hojicha, was soviel wie gerösteter Tee heißt.



https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a9/Houjicha.jpg

Die Blätter des grünen Hojichas werden durch das Rösten braun und gibt dem Grüntee eine besonders nussige, würzige und schwarzteeähnliche Note.

Ein echter Tea Master Geheimtipp !


Ich hoffe Ihr konntet einiges an Wissen über Grünteesorten mitnehmen und denkt daran:


Bleibt sportlich und gesund...


Tea Master Leroy

Leroy Henze, 24

Jüngster Tea Master Gold 2018

Ernährungsberater/Nutrition Coach

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